[BCBS10] Modernes Bloggen mit Robert Basic
Autor: PaulaAls erste Session am Barcamp Sonntag in Konstanz besuchte ich “Modern Blogging” von Robert Basic im Folgenden poste ich meine Notizen. In eckigen Klammern befinden sich eigene Kommentare.
“Profi”blogger trainieren sich, sie machen sich ihre Handlung und was sie damit erreichen wollen bewusst.
Rund um das Blog gibt’s RSS, Facebook, Buzz, Google, Friendfeed, Youtube, Twitter, etc. Evtl. muss das Blog nicht im Zentrum stehen, sondern andere Kanäle den Vorzug geben. Später kann man dann immer noch ein Blog aufsetzen. [Bloggen scheint also bei Basic ehr so eine Art Inhaltsaufbereitungsphilosophie zu sein.]
Was macht einen Blog interessant? Sicher nicht nur der Text, sondern Bewegung, Graphiken, Bilder und Anleitungen.
Wo kommt Inhalt her? Twitter, Umgebung im RL, Keywords (ehr passive Methoden). Aktive Methoden sind PR-Agenturen, Firmen und Presse direkt. [find das Beispiel schlecht, weil es vor allem Produkt und Technikblogs. Ich hätte jetzt Recherche und Diskussion mit Experten betont.]
Frequenz leichter machen für Leser, also Featured Artikles Kategorie als Option für High Frequency blogs. Muss für mich klären wie sehr ich meine Leser und ihre Zeit mit meinen Inhalten belasten.
Sharing, Arbeit teilen und Einträge zusammen schreiben. Zusammenarbeit ist der Schlüssel. Philosophisch kann man seine Artikel auch als Work in Progress sehen. Man kann Kommentare die sinnvoll sind highlighten, Updates schreiben, etc. [Basic betont auch, dass man sich bei seinen Kommentatoren bedankt. Mir scheint das alles so ein bisschen sehr grundlegend zu sein. Also das ich Anerkennung verteilen muss ist ja nix neues.]
Product Lifecycle, wenn sich ein Blog einspielt/festfährt wird er irgendwann uninteressant für Leser wie für Autoren. Inhalte, Serien, andere zu Wort kommen lassen, Aussehen ändern, ne neue Sprache hinzufügen. [Auf meinen Einwand das dann Nörgler unperfektes Englisch kritisieren und das nervt meint er, man könne die in eine Kritiker-Hall of Fame tun.]
Leser, man muss sie kennenlernen. [Äh ja? also seit wann ist das was neues?]
Ich bin ans Bloggen nie so ran gegangen, wie es Robert wohl annimmt, oder selber am Anfang war. Seit ich blogge, habe ich mir Gedanken darüber gemacht warum, für wen und woran ich Erfolg messe. Ich habe meine Themen immer recherchiert, auch wenn ich nicht immer bewusst nach neuen Themen zum Bloggen gesucht habe. Das ich sorgfältig Mehrwert für meine Leserinnen und Leser produziere, scheint mir selbstverständlich. Daraus muss ich schließen, dass ich ne Profi-Bloggerin bin, auch wenn ich das nur nebenher mache.
Ich werde diese Themen in nächster Zeit immer wieder aufgreifen, da es wichtige Punkte sind, auch wenn ich selber nur selten mit PR-Agenturen zusammenarbeiten werde.
2 Reaktionen auf “[BCBS10] Modernes Bloggen mit Robert Basic”


am 8. 06. 10 um 15:8
Ich war auch in der Session und fand zwar Einiges interessant, habe mich aber genauso daran gestört, dass Basic seiner Zuhörerschaft Dinge an den Kopf geworfen hat, die bei den Meisten sicher nicht zutreffen (zum Beispiel der Umgang mit Kommentaren). Auch wenn das jetzt nur effektvolle Publkikumsbeschimpfung war, ging das meiner Meinung nach am Ziel vorbei.
am 8. 06. 10 um 21:8
Nicht nur geht es am Ziel vorbei, sondern es hält vielleicht auch Leute die sich schwer tun mit dem Bloggen davon ab, auch wenn sie etwas Interessantes zu erzählen hätten. Ich finde Bloggen braucht keine Regeln, höchstens “Best Practice” Beispiele für den Fall, dass man ein bestimmtes Ziel erreichen will.